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Wasser ist eines der Urelemente. Das
Erleben und der Umgang mit Wasser gehören zu den elementaren
Erfahrungen der Menschen. Und so übt ein natürliches Gewässer
eine große Anziehungskraft auf Kinder aus. Es bietet in seinen
unterschiedlichen Erscheinungsformen viele Anreize zur Umwelterfahrung,
-erforschung und Spiel. Alle Kinder wollen Abenteuer erleben, neue
Erfahrungen machen, Unbekanntes entdecken und nicht immer nur das
tun, was sie schon kennen und können.
Kinder finden einen Zugang zur Natur auf der Ebene des Betrachtens,
Sammelns, Ausprobierens. Wenn auf diese Weise eine elementare Beziehung
zu den vielfältigen Naturformen geschaffen ist und das Kind
die Natur mit allen Sinnen erleben konnte, stellt es die Fragen nach
dem Wie und Warum.
Oftmals ist den Kindern der unproblematische Zugang zum Bach, in
den Wald oder in eine andere natürliche Umgebungen versperrt
oder erschwert. Daher ist es wichtig, dass die Erzieherin Aktivitäten
außerhalb des Kindergartens einplant und durchführt, damit
das Natur- und Umgebungswissen der Kinder erweitert wird – nicht
durch eine Lehrstunde vor Ort, sondern durch das lustvolle und spielerische
Entdecken dieses Lebensraumes.
In der Berufsfachschule für Zusatzqualifikation gehen Erzieherinnen
deshalb raus in die Natur an den Bach, um selber Erfahrungen zu sammeln,
damit sie diese in ihre Kindergartenarbeit einbringen können.
Gut ausgerüstet wollen sie die Tiere, die im Wasser leben entdecken,
für kurze Zeit einfangen und bestimmen, wie die Tiere heißen
und näheres über ihre Lebensgewohnheiten erfahren. Ähnlich
wie es auch bei Kindern zu beobachten ist, machen sich die Erzieherinnen
gegenseitig auf ihre Entdeckungen aufmerksam und die emotionale Beteiligung
ist spürbar, die sich in spontanen Ausrufen oder ängstlichem
Zurückweichen zeigt – der Flusskrebs hatte aber auch wirklich
eine beachtliche Größe. |