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Willkommen zum 3. Hohenloher
Bildungsforum
Während sich viele bildungspolitische Debatten der zurückliegenden
Monate, ja der vergangenen Jahre seit der Veröffentlichung der
PISA-Studie, um Schularten und die Gliederung des Schulsystems drehen,
geraten bisweilen Aspekte in den Hintergrund, die letztlich von viel
größerem Gewicht sind: Die frühe Förderung von
Kindern ist oftmals entscheidend für deren späteren Bildungs-
und Lebensweg, und sie bedarf zunehmender Berücksichtigung in
den öffentlichen Diskursen.
Dies zu fördern war das Ziel der beiden bisherigen Hohenloher
Bildungsforen, und dieses Ziel wird auch durch das 3. Hohenloher
Bildungsforum angestrebt. Es ist gelungen, Teile der Öffentlichkeit
für die Notwendigkeit frühkindlicher Bildung zu sensibilisieren
und deren Blick auf unsere Nachbarländer und die dortigen Konzeptionen
frühkindlicher Bildung zu lenken. Das 3. Hohenloher Bildungsforum
zieht insofern eine Art Bilanz, als es um die Auswertung des Modellversuchs
der Öhringer Fachschule für Sozialpädagogik mit 15
Kindergärten gehen wird; diese Modellkindergärten, in denen – wissenschaftlich
betreut durch das Transferzentrum für Neurowissenschaften und
Lernen (ZNL) in Ulm – eine mathematisch-naturwissenschaftlich
orientierte Frühförderung eingerichtet worden ist, haben
eine Pilotfunktion: Mit Blick auf die Implementierung präzise
definierter Betreuungs- und vor allem Lehrangebote in der frühkindlichen
Bildung sind sie quasi Vorreiter und bilden gerade wegen ihrer wissenschaftlichen
Begleitung und Überprüfung durch das ZNL auch Muster für
eine spätere Zertifizierung von entsprechenden Einrichtungen.
Aber das 3. Hohenloher Bildungsforum möchte, gerade durch das
breite Angebot der Workshops, auch Ausblicke und neue Perspektiven
eröffnen. Die Intensivierung der frühkindlichen Bildung
in den verschiedenen Bereichen und Disziplinen, wie sie das Themenspektrum
der Workshops widerspiegelt, kann den heutigen und künftigen
bildungspolitischen Debatten eine neue Richtung und die notwendigen
Impulse geben, um der frühkindlichen Bildung der künftigen
Generationen eine angemessene Bedeutung zukommen zu lassen. |